Glenorchy

…eine kleine Stadt westlich (ungefähr eine 40 minütige Autofahrt) von Queenstown.

Ich würde Glenorchy als kleine, entspannte Cowboy/Western und Hippiestadt, eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, beschreiben. Umgeben von schneebedeckten Bergen und direkt an einem sehr klaren See, welcher durch Gletscherwasser gefüllt wird. Nach nur zwei Tagen, die ich in Glenorchy verbracht habe, kannte ich jeden, der dort wohnte oder, wie ich, eine gewisse Zeit dort verbrachte. Jedoch bin ich keinem Deutschen über den Weg gelaufen, was hier in Neuseeland recht selten vorkommt. Entweder leben hier, in Glenorchy, Kiwis, Franzosen oder Amerikaner.

So ist es, wie ich es am liebsten mag. Kleiner Ort mit sehr viel Natur und super netten Menschen, mit denen man Zeit verbringen, zum See oder Tanzen gehen kann.

Apropos Tanzen… im Vergleich zu den Dorfpartys, die ich aus Deutschland gewohnt bin, gibt es hier einige Unterschiede: Es treten sehr oft viele, kleine Lifebands auf und eher selten sieht man DJs (das sieht bestimmt in größeren Städten, wie Wellington und Auckland anders aus). Die Partys fangen zeitiger (ungefähr gegen 9pm) an, wo bei uns (in Deutschland) noch gar nichts los ist, und enden demnach auch zeitiger. So verschläft man auch nicht den ganzen nächsten Tag und kann auf weitere Abenteuer gehen. Außerdem wird hier in den meisten Fällen barfuß getanzt, weniger getrunken, es wird sich nicht groß aufgetakelt (man bleibt sehr natürlich) und man braucht keine Nebelmaschinen, da dass der aufgewirbelte Staub übernimmt.

 

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