Roadtrip antlang der Ostküste von Neuseeland

Oktober heißt hier nicht gemütliche Pullover rausholen, Kerzen anzünden, Äpfel pflücken und drinnen am Kamin sitzen, einen Roman lesen während es draußen regnet. Hier, am anderen Ende der Welt, bereitet der Frühling uns langsam auf den warmen Sommer vor. Diese Zeit haben meine Gastfamilie und ich gleich genutzt um einen kleinen Ausflug, entlang der Ostküste der Nordinsel zu machen.

Vier Tage voller Erlebnisse, Sonnenschein und frischer Meeresbriese.

Am Samstag sind wir gegen 7 Uhr aufgebrochen. Zuerst ging es nach Napier, unser erster Stopp. Mit den Füßen im Wasser haben wir den Wellen zugeschaut und eine Robbe gesehen. Napier ist außerdem eine sehr künstlerische Stadt, mit einem kleinen Stadtteil voller kleiner Kunstgeschäfte und einem Museum.

Weiter ging es dann nach Mahia Beach, wo wir gepicknickt haben und die Jungs ins Wasser gesprungen sind. Der Strand und die Aussicht war super schön und der Wellengang auf jeden Fall perfekt fürs Surfen.

Übernachtet haben wir dann in Gisborne, was keine Schöne Stadt darstellt. Aber Gisborne ist der erste Ort auf der Welt, wo man den Sonnenaufgang sehen kann.  Deswegen ist hier auch einiges an Silvester los. Jeder möchte die Sonne des neuen Jahres als erstes sehen. Also haben meine Gastmutti und ich am Sonntagmorgen den Sonnenaufgang am Strand angeschaut.

Nachdem wir in unserem  Motel gefrühstückt haben ging es weiter zu dem Tolaga Bay Wharf, welcher der längste Steg Neuseelands ist.

Nach ein paar Stunden Autofahrt haben wir einen kurzen Stopp in Hicks Bay gemacht und anschließend ging es dann nach Ohope, wo wir die nächsten zwei Tage verbracht haben. Wir hatten ein Hotel Appartment mit Blick aufs Meer gebucht und somit konnte ich auch am nächsten Morgen den Sonnenaufgang ganz gemütlich aus meinem Bett/Sofa beobachten.

Wir haben einige Stunden am Strand verbracht, sind schwimmen gegangen und am späten Nachmittag nach Whakatane rein gefahren. Das liegt ungefähr 10 Minuten entfernt. Dort sind wir am Hafen lang gelaufen und später in einem nahe gelegenen Naturschutzgebiet wandern gegangen.

Am Dienstag ging es dann auch schon Richtung Heimat, über die Desert Road, das ist ein Gebiet welches nach Wüste aussieht, aber eigentlich voller Pflanzen bedeckt ist. Aber vorher haben wir noch einen Stopp in Taupo gemacht. Sind dort in eine natürlich angelegte, durch die Erdwärme beheizte Terme gegangen und haben das schöne Wetter genossen.

 

One comment

  1. Hallo, liebe Clara, dass muss fantastisch gewesen sein. Wie speichert man das alles im Kopf. Weiterhin so schön und romantisch. Uns gefallen Deine Berichte prima. Herzlichst Deine Ompas

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